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July 2007
Georgetown University Medical Center und Indivumed GmbH kooperieren für die Entwicklung einer Krebsforschungs-Datenbank
31. Juli 2008; Washington, DC / Hamburg, Deutschland — Der Forschungsbereich zur
Entwicklung personalisierter Krebstherapien wächst zunehmend. Die Partnerschaft von
Washington’s größter biomedizinischer Forschungseinrichtung und einem international
tätigen Hamburger Forschungs- und Biobankunternehmen soll einen starken Impuls für
diese Forschungsrichtung geben.
Georgetown University Medical Center (Washington DC) und die Indivumed GmbH
(Hamburg) sind eine Partnerschaft eingegangen, mit dem Ziel, komplexe klinisch-molekulare
Signaturen von Krebspatienten zu entschlüsseln, um die Diagnostik von Krebs zu
verbessern und eine Krebstherapie individuell und damit gezielter durchführen zu können.
Diese neue Partnerschaft geht weit über die seit bereits einem Jahr bestehende
Zusammenarbeit hinaus, in deren Rahmen Indivumed ihren hochqualitativen Standard zur
Proben- und Datenerfassung bei Krebspatienten für Bauchspeicheldrüsenkrebs und,
kürzlich, auch für Brust- und Dickdarmkrebs in Georgetown etabliert hat.
Die Ausweitung der Kooperation beinhaltet die Einbeziehung weiterer bösartiger Tumore wie
u.a. Karzinome der Prostata und Niere sowie des Glioblastoms. Darüberhinaus erwarten
beide Institutionen die Umsetzung gemeinsamer Forschungsprojekte, die unterstützt werden
durch Indivumeds wissenschaftsgesteuerte Biobank und klinische Infrastruktur sowie eine
multidimensionale, integrierte klinische und molekulare Krebsdatenbank.
“Die Integration von wissenschaftlicher, medizinischer und technologischer Expertise unter
Einbeziehung bisherigen Wissens, wird unsere Fähigkeit verändern, komplexe medizinische
Daten von spezifischen Erkrankungen zu analysieren und so eine Methodik zu entwickeln
Systemzusammenhänge zu verstehen und entsprechend zu behandeln” sagt Dr. Howard J.
Federoff, MD PhD, Executive Vice President for Health Sciences am Georgetown University
Medical Center. “Wir beginnen mit Krebs und hoffen, dass diese Forschung zu einer
insgesamt besseren, individualisierten Therapie von Patienten führt”.
Die Übereinkunft reicht über die schon laufende Biobank Kooperation und Probenanalytik am
Georgetown University Hospital hinaus. Neben der prospektiven und standardisierten
Sammlung von prä-, intra- und postoperativen Daten von Patienten und deren asservierten
Proben (Gewebe, Blut, Urin), durch speziell ausgebildete wissenschaftliche Assistenten,
werden Daten aus weiteren klinischen Datenbanken extrahiert. Die Zusammenarbeit mit dem
MedStar Krankenhausverbund – Georgetowns klinischem Partner – wird ausgeweitet und es
werden ggf. weitere Partnerschaften mit nationalen Gesundheitsorganisationen der USA
etabliert, um so ein breites Netz an Biobankkooperationen zur Entwicklung individualisierter
Krebstherapien etablieren zu können.
“Indivumed’s Ziel, basierend auf einer standardisierten und qualitativ hochwertigen Probenund
Datenbank von Krebspatienten, individualisierte Krebstherapien zu entwickeln, deckt
sich mit dem Ziel des Georgetown University Medical Center zum Aufbau einer Datenbank
zur Krebsforschung” sagt Prof. Dr. med. Hartmut Juhl, Geschäftsführender Gesellschafter
der Indivumed GmbH und ehemaliger Wissenschaftler der Georgetown University.
Die Kooperation ist ein zentraler Baustein für den geplanten Aufbau einer Georgetown-
Datenbank gegen Krebs (G-DOC) am Lombardi Comprehensive Cancer Center von
Georgetown. G-DOC wird es ermöglichen, klinische Informationen von Studienpatienten mit
den molekularen Charakteristika ihres Krebses zu verknüpfen. Hierdurch sollen die
molekularen Ursachen erkannt werden, die für die Prognose und den Therapieerfolg
maßgeblich sind und damit die Basis für eine personalisierte Medizin und die Entwicklung
neuer Therapien gebildet werden.
“Georgetown und sein Lombardi Comprehensive Cancer Center sind verpflichtet das Leiden,
das die Erkrankung Krebs auslöst, durch die Entdeckung und Anwendung neuer
systembiologischer Werkzeuge zu reduzieren” sagt Dr. Louis M. Weiner, MD PhD, Direktor
des Lombardi Comprehensive Cancer Center. Lombardi gehört zu den insgesamt 41
“Comprehensive Cancer Center” der USA und ist das einzige Zentrum dieser Art in der
Washington Metropolregion. “Durch die Zusammenarbeit mit einer Firma wie Indivumed, die
über eine etablierte und erfolgreiche Forschungsstrategie verfügt, ergänzen sich die Kräfte
beider Einrichtungen, um dieses Ziel zu erreichen.”
Indivumed, ein privatwirtschaftliches Unternehmen, wurde u.a. von dem früheren
Fakultätsmitglied der Georgetown University Prof. Dr. med Hartmut Juhl gegründet (Prof.
Juhl ist als Adjunct Professor weiterhin unbezahltes Fakultätsmitglied der Georgetown
University). Indivumed unterhält bisher Partnerschaften mit 8 onkologisch ausgerichteten
Kliniken in Hamburg und Göttingen. Indivumed besitzt ein US-Tochterunternehmen in
Kensington, MD.
Januar 2007
Kooperation von Indivumed und Marienkrankenhaus im Kampf gegen Krebs
30 Januar, 2007, Hamburg – Um die Entwicklung neuer Krebstherapien zu beschleunigen haben das Marienkrankenhaus und die Hamburger Indivumed GmbH eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Im Mittelpunkt der Kooperation steht eine umfassende Proben- und Datengewinnung von Patienten, die insbesondere an Lungen- und Dickdarmkrebs operativ behandelt werden. Während das Marienkrankenhaus zu den renommiertesten Hamburger Krebskliniken gehört, hat die Indivumed GmbH ein besonderes Verfahren zur Gewinnung von Gewebeproben entwickelt, das zusammen mit einer weltweit einzigartigen klinischen Datenbank die Forschungsmöglichkeiten zur Entwicklung neuer Therapieverfahren wesentlich verbessert.
„Durch die Zusammenarbeit mit dem Marienkrankenhauses können wir unsere einzigartige Tumor- und Datenbank wesentlich erweitern und damit unsere Forschung und die Forschung unserer industriellen und akademischen Partner auf eine deutlich breitere Grundlage stellen“ freut sich Prof. Dr. med. Hartmut Juhl, Gründer und Geschäftsführer der Indivumed GmbH. Das Marienkrankenhaus erhofft sich von der Zusammenarbeit eine Verbesserung der Krebstherapie in nicht zu ferner Zukunft. Prof. Dr. med. Christian Müller, Chefarzt der Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Marienkrankenhauses: „Durch die besondere klinische Datenerfassung von Indivumed während der stationären Behandlung und vor allem während der Nachsorgezeit können die individuellen Unterschiede der einzelnen Patienten in die Erforschung der Krebsgrundlagen einbezogen und auf diese Weise effektivere Therapieverfahren entwickelt werden“.
Indivumed kooperiert nunmehr mit acht Krankenhäusern, die alle relevanten Krebskliniken mit insgesamt 13 Abteilungen in der Hamburger Metropolregion umfassen.
August 2006
Kooperation mit Tumorzentrum des Albertinen Krankenhaus in Hamburg
August 15,Hamburg, Germany—Zur Intensivierung der Suche nach neuen individualisierten Behandlungsverfahren in der Krebstherapie haben das Albertinen-Krankenhaus und die Hamburger Indivumed GmbH eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Ziel dieser Kooperation ist die Proben- und Datengewinnung bei gynäkologischen Krebs-erkrankungen (z.B. Brustkrebs), gastrointestinalen Tumoren (z.B. Dickdarmkrebs) und urologischen Krebsformen (z.B. Prostata-karzinom).
"Mit dem Albertinen Krankenhaus und dessen Tumorzentrum haben wir die Unterstützung einer der renommiertesten Hamburger Kliniken für unsere einzigartige Tumor- und Datenbank gewinnen können. Hierdurch erhält unsere eigene Forschung und die Forschung unserer industriellen und akademischen Partner eine deutlich breitere Grundlage" freut sich Prof. Dr. med. Hartmut Juhl, Gründer und Geschäftsführer der Indivumed GmbH. Die Erwartungen an die Zusammenarbeit sind bei den Verantwortlichen des Albertinen Krankenhauses groß. Dr. Angres, Ärztlicher Direktor des Albertinen Krankenhauses: ?Diese Daten ermöglichen es den Forschern, herauszufinden, welche Veränderungen des kranken Gewebes tatsächlich mit der eigentlichen Krebserkrankung zusammenhängen und welche auf andere Faktoren zurückzuführen sind."
Insgesamt umfasst das Klinik Netzwerk der Indivumed GmbH nunmehr 10 chirurgische und eine internistische Abteilung in 7 Krankenhäusern (Albertinen Krankenhaus, Universitäts-Krankenhaus Hamburg Eppendorf, die Universitätsklinik Göttingen, das Israelitische Krankenhaus, die Diakonie-Krankenhäuser Alten Eichen und Elim, sowie das Allgemeine Krankenhaus Harburg).
Dezember 2005
Indivumed gewinnt Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen"
Im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler wurde Indivumed als ?Ausgewählter Ort im Land der Ideen" gekürt, der der nationalen und internationalen Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Die getroffene Auswahl soll den Ideenreichtum Deutschlands in all seinen Facetten und in allen Regionen im Rahmen einer Imagekampagne der Bundesregierung im Jahr der Fußballweltmeisterschaft widerspiegeln. 365 Orte präsentieren sich und ihre Idee an je einem Tag des Jahres 2006.
Indivumed wird am Mittwoch, den 5. April 2006 das Unternehmen im Rahmen eines ?Tag der offenen Tür" vorstellen.
http://www.land-der-ideen.de
Oktober 2005
Wissenschaftler von Johns Hopkins entwickeln einen neuen Bluttest für Dickdarmkrebs mit Hilfe von Indivumed's Biobank
Oktober 28, 2005, Hamburg, Germany and Silver Spring, Maryland-USA - Bert Vogelstein und seine Mitarbeiter vom Johns Hopkins Kimmel Cancer Center und dem Howard Hughes Medical Institute der Johns Hopkins University haben in einer gemeinsamen Studie mit Indivumed einen Test entwickelt, der zuverlässig Krebs-assoziierte Genmutationen im Blut von Dickdarmkrebspatienten nachweist (F. Diehl et al.: Detection and Quantification of Mutations in the Plasma of Patients with Colorectal Tumors. Proc Natl Acad Sci 102(45):16368-16373, 2005).
Mit Hilfe von Indivumed's hoch standardisierter Proben- und Datenbank, fanden die Wissenschaftler erhöhte Mengen des mutierten "adenomatous polyposis coli" (APC) Gens im Plasma von Patienten mit fortgeschrittenem Dickdarmkrebs. Darüber hinaus wurden bei 60% der Patienten mit einem frühen Krebsstadium im Plasma mutierte Gene gefunden. Da Krebserkrankungen im frühen Stadium heilbar sind und es bisher für die meisten Krebsarten, einschl. des Dickdarmkrebses, keine zuverlässigen Verfahren zur Früherkennung gibt, sind die Ergebnisse besonders bemerkenswert. Die vorliegende Studie bildet das Fundament für eine neue Methodik zur Früherkennung von Krebserkrankungen im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen und bei Hochrisikopatienten.
©2007 INDIVUMED GmbH
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